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Samsung Galaxy A37 im Test: Solide Mittelklasse ohne große Überraschungen

John McCann / Foundry



Auf einen Blick



Pro




Großes Display mit kräftigen Farben



Sechs Jahre Software-Updates



Solide Akkulaufzeit



Stilvolles Design




Kontra




Bildschirm könnte heller sein



Für den Preis zu schwache Leistung



Nur minimale Verbesserungen bei der Kamera




Fazit



Das Samsung Galaxy A37 5G setzt in der stark umkämpften Mittelklasse keine besonderen Akzente, überzeugt aber als zuverlässiges Gesamtpaket mit einer soliden Ausstattung. Wer ein günstiges Samsung-Smartphone sucht, macht mit dem A37 wenig falsch und bekommt einen unkomplizierten Zugang zum Galaxy-Ökosystem. Preisbewusste Käufer finden bei anderen Herstellern allerdings teilweise mehr Leistung fürs Geld.



Das Samsung Galaxy A37 ist ein günstiges Smartphone, das die Designsprache und einige KI-Funktionen der Premiummodelle aus der Galaxy-S-Serie übernimmt.



Es will weder mit Höchstleistung noch mit spektakulären neuen Funktionen beeindrucken. Stattdessen konzentriert sich Samsung darauf, das typische Galaxy-Erlebnis möglichst erschwinglich anzubieten. Genau deshalb erfreut sich die Galaxy-A-Serie bei preisbewussten Käufern großer Beliebtheit.



In Deutschland startet das A37 bei 429 Euro. In dieser Preisklasse ist die Konkurrenz allerdings groß: Modelle wie das Honor 600 Lite, Nothing Phone (4a), Moto G86 5G sowie die inzwischen günstigeren Oppo Reno 13, Google Pixel 9a und Xiaomi Redmi Note 15 Pro sind ausgezeichnete Alternativen.



Wer etwas mehr Leistung und ein schlankeres Design sucht, findet mit dem Samsung Galaxy A57 zudem eine stärkere, aber auch teurere Alternative innerhalb des Samsung-Portfolios.



Samsung bewirbt das A37 als schlankes Smartphone mit verbesserter Kamera, einer Akkulaufzeit von bis zu zwei Tagen, KI-gestützten Bearbeitungsfunktionen und der aktuellen Benutzeroberfläche One UI 8.5. Ich habe das Samsung Galaxy A37 5G mehrere Wochen lang im Alltag genutzt, um herauszufinden, ob es diesem Versprechen gerecht wird.



Hinweis: Das Galaxy A37 wurde uns für den Test von Three UK bereitgestellt. Auf die Bewertung hatte dies keinen Einfluss.



Design & Verarbeitung




Design unverändert gegenüber dem Vorgänger



IP67-Zertifizierung gegen Staub und Wasser



Ungünstig platzierte Lautstärketaste




Das Samsung Galaxy A37 unterscheidet sich auf den ersten Blick kaum vom Vorgänger Galaxy A36. Samsung setzt erneut auf das gleiche Design und identische Gehäusemaße.



Als wirklich spürbaren Unterschied bringt das A37 lediglich ein etwas höheres Gewicht mit. Mit 196 Gramm zählt es zu den schwereren Geräten seiner Klasse. Hinzu kommen eine neue Farbpalette mit eher eigenwilligen Namen: Awesome Charcoal, Awesome Lavender, Awesome White und Awesome Graygreen.



Wir haben das Smartphone in der dezenten Variante Awesome Charcoal getestet. Lavender und Graygreen wirken dagegen deutlich auffälliger.


John McCann / Foundry



Das Galaxy A37 wirkt hochwertig und ist solide verarbeitet. Vorder- und Rückseite bestehen aus Gorilla Glass Victus+, dazwischen sitzt ein Kunststoffrahmen, der sich stabil anfühlt.



An der rechten Seite befindet sich die leicht erhöhte Leiste für Power- und Lautstärketaste, die Samsung weiterhin Key Island nennt. Die Lautstärketaste sitzt jedoch relativ hoch, was unpraktisch sein kann, wenn Sie kleinere Hände haben.



Verbessert hat sich der Schutz vor Wasser und Staub. Das Galaxy A37 ist nach IP67 zertifiziert und übersteht damit ein zeitweiliges Untertauchen in bis zu 1,5 Metern Tiefe für bis zu 30 Minuten.



Bildschirm & Lautsprecher




Farbenfrohes 6,7-Zoll-Display eignet sich ausgezeichnet für Medieninhalte



Helligkeit nicht auf Top-Niveau in dieser Klasse



Stereo-Lautsprecher liefern für den Preis einen sehr guten Klang




Das große 6,7-Zoll-Display des A37 wirkt farbenfroh und lebendig. Samsung setzt weiterhin auf Super AMOLED, wodurch kräftige Farben besonders gut zur Geltung kommen. Das Panel entspricht dem des Vorgängers A36.



Die Full-HD-Auflösung von 1.080 × 2.340 Pixeln ergibt eine Pixeldichte von 385 Pixel pro Zoll. Dazu kommen 120 Hertz für flüssiges Scrollen und eine Spitzenhelligkeit von 1.200 Nits. Damit liegt das Display auf Augenhöhe mit dem 100 Euro teureren Schwestermodell Galaxy A57.


John McCann / Foundry



Das Display ist hell und farbenfroh genug für Messaging, Streaming und Gaming. Bei direkter Sonneneinstrahlung kann die maximale Helligkeit jedoch nicht ganz mit Geräten wie dem Nothing Phone 4a oder dem Moto G86 mithalten. Samsung gibt eine Spitzenhelligkeit von 1.900 Nits an. Für die längere Nutzung im Freien bei strahlend hellem Licht ist das A37 daher nur bedingt geeignet.



Das Galaxy A37 bietet zwei Stereo-Lautsprecher. Sie liefern für ihre Größe und diese Preisklasse eine solide Lautstärke und eine klare Wiedergabe.



Ausstattung & Rechenleistung




Samsung Exynos 1480



8 GB RAM



128 oder 256 GB Speicher




Das Samsung Galaxy A37 setzt auf den hauseigenen Exynos 1480, ein Wechsel gegenüber dem Vorjahr. Im A36 kam der Snapdragon 6 Gen 3 von Qualcomm zum Einsatz. Der Mittelklasse-Chip erledigt seine Aufgaben zuverlässig.



Beim internen Speicher haben Sie die Wahl zwischen 128 und 256 Gigabyte. Bei beiden Speicher-Varianten sind in Deutschland 8 Gigabyte RAM verbaut.


John McCann / Foundry



Samsung hat die Leistung im Vergleich zum Vorgänger A36 kaum verbessert. Das Galaxy A37 kommt im Alltag zwar grundsätzlich gut zurecht, zeigt aber gelegentlich Verzögerungen beim Wechsel zwischen Apps.



Die Oberfläche wirkt stellenweise etwas träge, und bei anspruchsvolleren Spielen entstehen längere Ladezeiten als bei leistungsstärkeren Geräten. “Call of Duty Mobile” läuft dennoch in hohen Grafikeinstellungen stabil.



Flüssige Flaggschiff-Performance sollten Sie in dieser Preisklasse jedoch nicht erwarten. Ein Blick auf die Benchmarks zeigt ein ähnliches Niveau wie beim Nothing Phone (4a) in der 8-Gigabyte-Variante. Das Nothing-Gerät wirkt im Alltag jedoch insgesamt flüssiger, während beide Modelle das Moto G86 übertreffen.



Zur Ausstattung gehören außerdem Bluetooth 5.3, WLAN 5, NFC, GPS sowie Dual-SIM-Unterstützung.



Samsung Galaxy A37 5G Benchmarks



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Kameras




50-MP-Hauptsensor



8-MP-Ultraweitwinkel



5-MP-Makro



12-MP-Selfie-Kamera




Die Kameras des Samsung Galaxy A37 sind dem Vorgänger sehr ähnlich. Samsung setzt weiterhin auf eine 50-Megapixel-Hauptkamera, eine 8-Megapixel-Ultraweitwinkelkamera und eine 5-Megapixel-Makrokamera auf der Rückseite. Auf der Vorderseite kommt eine 12-Megapixel-Selfiekamera zum Einsatz.



Ganz identisch ist das Set-up aber nicht. Die 50-Megapixel-Hauptkamera wurde leicht verbessert und nutzt jetzt einen größeren Sensor sowie einen überarbeiteten Bildprozessor. Insgesamt liefert das Galaxy A37 eine solide Fotoqualität, ohne dabei aus der Masse herauszustechen.



Die Hauptkamera macht bei gutem Licht helle und klare Aufnahmen mit ordentlicher Detailtiefe. Die Farben wirken typisch für Samsung etwas kräftiger, was den Bildern insgesamt mehr Brillanz gibt.


John McCann / Foundry



Die 5-Megapixel-Telekamera ermöglicht zweifachen optischen Zoom bei noch brauchbarer Bildqualität. Digital können Sie bis auf 10-fach vergrößern, allerdings nimmt die Schärfe dabei deutlich ab. Stärkerer Zoom ist also nur eingeschränkt zu empfehlen.



Bei vierfacher Vergrößerung sind die Aufnahmen noch in Ordnung. Selbst bewegte Motive lassen sich mit genügend Details festhalten, etwa um Beschriftungen auf einem Boot noch lesen zu können.



Mit der 0,6-fachen Ultraweitwinkelkamera mit acht Megapixeln können Sie hingegen deutlich mehr Bildinhalte einfangen. Insgesamt liefert das A37 hier solide Ergebnisse, auch wenn Dynamikumfang und Schärfe nicht ganz an die Hauptkamera heranreichen.



Der Porträtmodus sorgt für eine angenehme Hintergrundunschärfe, trennt das Motiv aber nicht immer sauber. Gerade bei feinen Konturen kann es zu Ungenauigkeiten kommen.



Im Bereich “Mehr” in der Kamera-App findet sich außerdem ein Makromodus für Nahaufnahmen. Samsung empfiehlt dabei einen Abstand von drei bis fünf Zentimetern. Mit etwas Geduld und ruhiger Hand gelingen durchaus detailreiche Ergebnisse, auch wenn die Qualität je nach Licht, Stabilität und Fokusleistung schwankt.


John McCann / Foundry



Auch die Selfie-Kamera liefert im Alltag gute Ergebnisse. Dank des Weitwinkelmodus passt mehr ins Bild. Der Porträtmodus funktioniert auch hier ordentlich und trennt das Motiv meist sauber vom Hintergrund. Feine Details wie fliegende Haare werden allerdings nicht immer ganz präzise erkannt.



Als Verbesserung gegenüber dem Vorgänger bietet Samsung beim Galaxy A37 einen optimierten Nightography-Modus für bessere Aufnahmen bei wenig Licht. Das funktioniert in der Praxis tatsächlich gut. Die Aufnahme einer dunklen, Metalltür mit Graffitis in einer Seitenstraße wirkte deutlich heller als in der Realität.



Bei Videos nimmt das Galaxy A37 in bis zu 4K (3.840 × 2.160 Pixel) mit 30 Bildern pro Sekunde auf. Wer eine flüssigere Darstellung will, kann auf Full HD (1080p) mit 60 Bildern pro Sekunde wechseln. Wie beim Vorgänger wirken die Aufnahmen insgesamt ruhig, stabil und gleichmäßig.



Akkulaufzeit & Aufladen




5.000-mAh-Akku



Reicht problemlos für einen ganzen Tag



0–60 Prozent Ladung in nur 30 Minuten




Samsung gibt an, dass das Galaxy A37 mit seinem 5.000-Milliamperestunden-Akku eine Laufzeit von bis zu zwei Tagen erreicht. In der Praxis lässt sich dieser Wert allerdings nur schwer erreichen.



Bei leichter Nutzung sind etwa anderthalb Tage möglich. Bei rund vier bis sechs Stunden Bildschirmzeit pro Tag kam das A37 auf etwa 16 Stunden Laufzeit von 7 Uhr morgens bis 23 Uhr abends, mit einem Restakku von rund 20 bis 30 Prozent.



Im PCMark Work 3.0 Akku-Test schneidet das Galaxy A37 besser ab als die beiden Vorgänger A36 und A35 und erreicht eine Laufzeit von 13 Stunden und 36 Minuten. Das entspricht einer Verbesserung von etwa zwei Stunden gegenüber dem A36, bleibt insgesamt aber ein eher durchschnittlicher Wert.


John McCann / Foundry



Zwei volle Tage Laufzeit sind beim A37 zwar nur schwer zu erreichen, das Gerät kommt aber problemlos über einen Tag und bietet am Abend meist noch etwas Reserve. Mit bis zu 45 Watt lädt das Smartphone recht schnell. Ein Netzteil liegt dem Lieferumfang leider nicht bei.



Samsung gibt eine Ladezeit von 0 auf 60 Prozent in rund 30 Minuten an. In meinem Test mit einem 45-Watt-GaN-Ladegerät fiel das Ergebnis etwas geringer aus, mit etwa 10 Prozent pro 10 Minuten. Kabelloses Laden gibt es beim Galaxy A37 nicht, was in dieser Preisklasse aber nicht überrascht.



Benutzeroberfläche & Apps




One UI 8.5



Android 16



6 Jahre OS- und Sicherheitsupdates




Das Samsung Galaxy A37 kommt mit der hauseigenen One UI 8.5 auf Basis von Android 16. Wer in den vergangenen Jahren schon ein Samsung-Smartphone genutzt hat, findet sich schnell zurecht. Beim Wechsel von einem anderen Android-Gerät oder einem iPhone wirkt die Oberfläche dagegen zunächst etwas ungewohnt.



Auffällig sind primär die doppelten Apps. Neben den Google-Apps sind auch Samsungs eigene Anwendungen vorinstalliert, etwa für Kalender oder den Webbrowser.


John McCann / Foundry



Samsung drängt verständlicherweise darauf, die eigenen Apps als Standard zu nutzen. Bei Bedarf lassen sich diese jedoch problemlos durch Google-Apps oder andere Alternativen ersetzen.



One UI bietet insgesamt viele Funktionen und zahlreiche Anpassungsmöglichkeiten. So können Sie die Bedienung gut auf die eigenen Vorlieben zuschneiden. Wie schon beim Vorgänger verzichtet das Galaxy A37 auf die umfangreichen Galaxy-AI-Funktionen der S-Serie. Funktionen wie “Now Bar” oder “Now Brief” stehen hier nicht zur Verfügung.



Ganz ohne KI kommt das Gerät aber nicht aus. In der Galerie gibt es etwa einen Objektradierer zum Entfernen störender Bildinhalte. Außerdem lassen sich eigene Kamera-Filter erstellen, und mit “AI Select” können Sie Bildschirminhalte markieren und analysieren lassen.



Im Anschluss schlägt Ihnen das Smartphone passende Aktionen vor. Zusätzlich sind sowohl der Google-Assistent Gemini als auch Samsungs Bixby an Bord.


John McCann / Foundry



Das Galaxy A37 kommt ab Werk mit einigen vorinstallierten Apps und Spielen, also typischer Bloatware. Diese lassen sich bei Bedarf aber deinstallieren, sodass der App-Drawer aufgeräumt bleibt.



Positiv ist die lange Update-Versorgung. Samsung verspricht sechs Jahre Betriebssystem- und Sicherheitsupdates, was in dieser Preisklasse ein starkes Argument ist. One UI 8.5 bietet keine Überraschungen, liefert aber alle wichtigen Funktionen, die Sie im Alltag bei dieser Geräteklasse erwarten können.



Preis & Verfügbarkeit



Bei Online-Händler Amazon ist die Version mit 128 Gigabyte internem Speicher ab 392,94 Euro erhältlich. Die Variante mit 256 Gigabyte Speicher kostet ab 429,99 Euro.



Weitere Alternativen finden Sie in unserem Test der besten Mittelklasse-Smartphones.



Fazit



Das Samsung Galaxy A37 5G ist ein solider Einstieg in die Samsung-Welt, wenn Sie ein begrenztes Budget haben. Es vermittelt mit One UI 8.5, der bekannten Bildverarbeitung und den KI-Funktionen einen guten Eindruck des Samsung-Ökosystems.



Im Alltag liefert das Smartphone genau das, was Sie in dieser Preisklasse zu erwarten können, darunter eine ordentliche Akkulaufzeit, ein gutes Display, brauchbare Kameras und genug Leistung für Apps und Spiele. Wirklich herausstechen kann es damit jedoch nicht.



Schlussendlich ist das Galaxy A37 ein zuverlässiges Mittelklasse-Smartphone ohne große Schwächen. Wer nicht auf Samsung festgelegt ist und mehr Abwechslung sucht, findet bei der Konkurrenz aber spannendere Alternativen.



Technische Daten




One UI 8.5, basierend auf Android 16



6,7 Zoll, FHD, Super AMOLED, 120 Hz, 1.900 Nits Spitzenhelligkeit



Fingerabdrucksensor



Samsung Exynos 1480



8 GB RAM



128 / 256 GB



Kameras:



50-MP-Hauptsensor



8-MP-Ultraweitwinkel



5-MP-Makro



12-MP-Selfie-Kamera



Bis zu 4K bei 30 fps (Rückkamera)



Stereo-Lautsprecher



SIM & eSIM / Dual-eSIM



Bluetooth 5.3



5.000-mAh-Akku



162,9 x 78,2 x 7,4 mm



IP68-zertifiziert



196 g



Farben: Awesome Charcoal, Awesome Lavender, Awesome White, Awesome Graygreen




(PC-Welt)